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Nein zur Individualbesteuerung

Nein zu Bürokratie und neuen Ungerechtigkeiten – Ja zu mehr Fairness

Die Mitte Kanton St.Gallen lehnt die Volksinitiative «Für eine zivilstandsunabhängige Individualbesteuerung (Steuergerechtigkeits-Initiative)» ab.

Diese Reform löst die bestehenden Ungleichheiten von verheirateten Paaren und Paaren in eingetragener Partnerschaft nicht, sondern schafft neue. Der Mittelstand wird mit der Individualbesteuerung schlechter gestellt, denn nur wenige Doppelverdiener-Ehepaare mit hohem Einkommen profitieren davon. Ehepaare mit nur einem Einkommen oder mit stark unterschiedlichen Einkommen würden deutlich höher besteuert als Paare mit zwei ähnlichen Einkommen. Betroffen sind vor allem Familien, Alleinstehende und der Mittelstand. Gutverdienende Doppelverdiener-Haushalte würden dagegen profitieren. Darüber hinaus ist die Individualbesteuerung ein Bürokratiemonster.  

Die Mitte setzt sich für ein einfacheres und gerechteres Modell ein, das Gleichheit garantiert, ohne einen radikalen und unangemessenen Systemwechsel zu erzwingen. Mit der Fairness-Initiative liegt eine bessere Lösung auf dem Tisch.

Die Mitte Kanton St.Gallen lehnt die Initiative ab und fasste an ihrer Mitgliederversammlung vom 20. Januar 2026 einstimmig die NEIN-Parole.

 

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